Jetzt
ist das Außendressurviereck 60 x20 m auf dem Zollersteighof
fertig
geworden. Geplant hat das Ganze mit großem Sachverstand Karl Heuschmid
aus
Benningen (KHB) unter Verwendung der Trennschicht von equiTERR der Fa.
Ritter aus Schwabmünchen.
Martin und seine Schüler sind ganz begeistert von dem Außenplatz.
So kann
Martin nun in Zukunft seine Küren auch zu Hause üben, was bislang
nicht
möglich war.
Sensationell
wie sich Loesdau´s Loriot in seiner letzten Prüfung der Grand
Prix Kür
in der Stuttgarter Schleyerhalle präsentiert hat. Präzise mit der
Musik, ausdrucksstark
und sehr dynamisch hat er die Herzen des Publikums für sich eingenommen.
95 Platzierungen in Grand Prix Prüfungen darunter 33 Siege stehen zu
Buche,
das sagt alles über seine Lesitungsmöglichkeiten. Viele Zuschauer
und Journalisten
wollten es gar nicht wahr haben, dass sie den „kleinen“ Braunen
nun nicht mehr
auf dem internationalen Parkett sehen können. Uns, der Pflegerin auf
den Turnieren
Doro mit ihrem Oli, seinem Stallgefährten „Alf“ und nicht
zuletzt Martin wird er sehr
fehlen. Seine Zuverlässigkeit, seine Ruhe, aber auch sein Schowtalent
und sein
Spass sich vor Publikum zu zeigen sind einmalig. Wir werden seinen neuen
Lebensabschnitt interessiert verfolgen und daran Teil haben.
Es
ist eine große Ehre für einen Trainer und Ausbilder,
wenn er mit
diesem Preis geehrt wird. Martin hat sich
nun in die Reihe der großen Ausbilder Deutschlands
mit einreihen können.
Video
vom Siegesritt (20MB)
Alles war ein bisschen anders in diesem Jahr in der Schleyerhalle. Das Viereck
ist vergrößert worden. Es haben auch
mehr Zuschauer Platz (8900). Durch die Bauarbeiten sind allerdings die Partymöglichkeiten
stark eingeschränkt worden,
was den Zuschauern nicht so gefallen hat.
Sportlich war das Wochenende sehr erfolgreich. Loesdau´s Loriot zeigte
bei seinen letzten Auftritten mit Martin noch
mal sein ganzes Können. Platz 8 im Grand Prix und Patz 6 in der Kür
war seine Ausbeute. Viele werden dieses
ausdrucksstarke Energiebündel vermissen.
Weltall VA steigert sich von Turnier zu Turnier. Auch in der Schleyerhalle
ging der Weg kontinuierlich nach oben.
Im Grand Prix wurde Weltall VA mit 75,708 % Dritter hinter Isabell Werth
mit Satchmo, die eine Sternstunde hatten
und einen neuen Weltrekord für den Grand Prix aufstellten mit 1919 Punkten
= 79,958 %. Auch Elvis VA mit
Nadine Capellmann konnte sich noch vor Martin schieben, was nicht so schlimm
war, da Martin ja auch gleichzeitig
Nadine´s und Elvis Trainer ist.
Elvis VA, von Martin Schaudt auf der Eliteauktion in Verden 1999 entdeckt
und ersteigert, erhält aufgrund seiner Erfolge
mit Nadine Capellmann den Otto-Lörke Preis als bestes Nachwuchs Grand
Prix Pferd des Jahres 2005. Elvis VA inzwischen
im Besitz von Nadine Capellmann erhielt seine erste Ausbildung in Onstmettingen
auf dem Zollersteighof von Martin Schaudt,
bis er dann 6jährig zu Nadine Capellmann über wechselte. Da Nadine
Capellmann zu dieser Zeit in der Vorbereitung auf die
Weltreiterspiele mit ihrem Farbenfroh steckte, ging der Fuchswallach für
2 Jahre in die weitere Ausbildung zu Heiner Schiergen.
Nach dem Gewinn des Burgpokals in 2004 mit Nadine Capellmann, starteten die
Beiden 2005 ihre Karriere im Grand Prix Sport.
Zahlreiche Erfolge und vielversprechende Ritte hat nun den Dressurausschuss
des DOKR dazu bewogen den Otto Lörke Preis
an Elvis VA zu vergeben. Mit diesem Preis verbunden ist auch eine Auszeichnung
für die/den Ausbilder, in diesem Fall für Martin
Schaudt als Entdecker, Ausbilder und Trainer und Heiner Schiergen, die sich
diesen Preis kollegial teilen.
Der Preis wird verliehen im Rahmen des Turniers „German Master“ in
Stuttgart, Schleyerhalle am
Samstag den 19.11.05 um ca. 15:00 Uhr.
Letzter Ritt von Loesdau´s Loriot mit Martin

27.-30.10.05 Elitepreis Affalterbach
Als Vorbereitung für die Schleyerhalle ist Martin mit Loesdau´s
Loriot und Weltall VA nach Affalterbach gefahren.
Offensichtlich hatten diese Idee auch andere Reiter, denn das Turnier war
sensationell gut besetzt. Heike Kemmer,
Nadine Capellmann, Isabell Werth sowie Hubertus Schmid wollten ebenfalls
ihre Pferde an die Hallensituation
gewöhnen. Hinzu kamen noch Lone Jörgensen und Karen Tebar, die
das Feld verstärkten.
Martin war mit seinen Starts im Kurz Grand Prix zufrieden. Weltall VA stellte
er betont ruhig vor, was einen
Fünften Platz und 72.976% bedeutete. Loesdau´s Loriot hatte leider
Fehler in den Einer und Zweier Wechseln
was den 11ten Platz (69,415%) bedeutete.
Weltall VA konnte sich im Spezial steigern und erreichte 73,42% und den Dritten
Platz. Steigerungsmöglichkeiten
sind noch da, weil Weltall VA noch einige Fehler gemacht hat. Loesdau´s
Loriot konnte einen guten Dritten Platz in
der Kür erreichen mit 72,65%.
Ein wunderschönes Wochenende in Affalterbach mit viel Sonne und netten
Gesprächen mit Kollegen und Zuschauern.
Auch hat sich die Regelung mit Spezial und Kür bewährt.
Fast 500 Zuschauer kamen nach Stuttgart in die Schwabengarage zum Vortrag
von Martin. Humorvoll, trotz Zahnschmerzen, sprach Martin über die Skala
der
Ausbildung. Manche wunderten sich, Martin über die Grundlagen der Reiterei
sprechen zu hören. Aber nur wer die Fußfolgen in den Gangarten
kennt, kann
beginnen zu fühlen was unter ihm vorgeht und kann erst dann gezielte
Hilfen
geben. Dies gilt für alle Dressurklassen.
Den Jahreszeiten voraus war Martin von der Firma Georg Schumacher eingeladen
für die Sommermode 2006 Modell zu stehen. Bei wunderbarem Herbstwetter
wurden auf dem Haupt- und Landgestüt Schwaiganger im Alpenvorland die
Fotos
für den neuen Katalog Frühjahr/Sommer 2006 gemacht. Neben Martin
waren auch
Denose Sulz, Bronzemedaillegewinnerin bei der Europameisterschaft der Jungen
Reiter im Springen, Kati Offel, international erfolgreiche ukrainische
Springreiterin und Markus Fuchs, Weltranglisten 4ter aus der Schweiz zum
Foto-Shooting eingeladen. Eine tolle Kollektion ist da Georg Schumacher
gelungen. Alle Reiter waren begeistert und hätten am Liebsten die Reitmode
gleich mitgenommen. Aber da müssen alle noch bis zum Frühjahr warten.
Am Samstag den 01.10. hatten wir mehr als 200 Persönliche Mitglieder
(PM)
der Deutschen Reiterlichen Vereinigung auf dem Zollersteighof in
Onstmettingen zu Besuch.
Kälte und Regen hat niemanden abgehalten die Veranstaltung zu verpassen.
Martin zeigte einen Querschnitt seiner täglichen Arbeit. Die Vorstellung
begann, ganz ungewöhnlich für einen Dressurstall, mit der Präsentation
eines
4-jährigen Springpferdes, Cabot von Contender, unter dem Sattel von
Jule.
Obwohl Dressurreiter, ist Martin auch an Springpferden interessiert und
zieht immer wieder Pferde mit Springblut auf. Die Reihe der Dressurpferde
begann ein 3-jähriger Oldenburger, Defilant von De Niro, ebenfalls geritten
von Jule. Danach wurden vier 4-jährige Dressurtalente gezeigt, Watch
Me von
Wolkenstein II (geritten von Jule), Camelot von Candillo (geritten von
Mimmi), Gilding von Ginsterburg (geritten von Jule), und Deutschmeister von
Dacaprio (geritten von Luisa). Botero von Brentano II als einziger Vertreter
der 5-jährigen zeigte sein großes Talent unter Jule. Die 6-jährigen
Pferde,
Brecht von Bergamon (Jule), Le Danceny von La Rochelle (Martin) und Rocking
von Rockwell (Steffi) konnten schon ihr Talent für Passage und Piaffe
andeuten. Mit Wioletta 7-jährige Stute von Weltmeyer und Rion, 11-jähriger
Hengst von Rohdiamant zeigte Martin wie ein fertiges Dressurpferd im
S-Bereich bzw. Grand Prix Bereich gehen kann. Im Anschluss beantwortete
Martin noch viele Fragen der Besucher.
Die große
UNICEF-T-Shirt-Auktion
"Prominente malen für mehr Bildung"
Als Highlight des diesjährigen Schafhof-Festivals für UNICEF
werden bis 13. September die T-Shirt-"Kreationen" zahlreicher Prominenter
versteigert
Aufgerufen von Ann Kathrin Linsenhoff, haben es sich viele Stars und Prominente
darunter Martin Schaudt
es sich nicht nehmen lassen, ein T-Shirt für Kinder im Süd-Sudan
zu bemalen.
Steigern Sie im "ebay" mit für den guten Zweck
und holen Sie sich das T-Shirt-Kunstwerk von Martin Schaudt.
Suchwort: "Shirt für UNICEF"
Die Fachzeitschrift ReiterRevue führte wie jedes Jahr die „Wahl
zum Pferd des Jahres“ durch.
Sieger 2005 wurde Sleep Late von Ingrid Klimke mit 46,3% der Stimmen vor
Weltall VA mit 23,8%
und Montender von Marco Kutscher mit 17,5%.
Schon die Nominierung von Weltall VA zu dieser Wahl, war eine schöne
Sache und auch der zweite Platz ein schöner Erfolg!
Vielen Dank an alle die Weltall VA gewählt haben.
Martin
hat sich als Boxfan geoutet. Schon 1996 hat er
Luan Krasniqi bei Olympia nach Luans verletzungsbedingten
Ausscheiden im Deutschen Haus in Atlanta getroffen. Damals
gewann Luan die Bronzemedaille für Deutschland im
Schwergewichtsboxen. Heute ist Luan einer der bekanntesten
Boxer Deutschlands und bereitet sich gerade in seiner
Heimatstadt Rottweil auf den Kampf um den Weltmeisterschaftstitel
vor. Er möchte nach 70 Jahren den Weltmeistertitel wieder nach
Deutschland holen. Der letzte Schwergewichtsweltmeister war kein
geringerer als Max Schmeling. Der Kampf findet am 28.09. in
Hamburg gegen Lamon Brewster statt. Martin besuchte Luan
in Rottweil in seinem Trainingscamp und hatte Gelegenheit
Luan beim Training und einem Sparringskampf zu zu sehen.
Da ging es voll zur Sache und Luan machte einen sehr fitten
Eindruck. Martin drückt natürlich für den Kampf die Daumen,
auch wenn er leider nicht dabei sein kann.
Den Erfolg vor Augen, dann eine Irritation von Außen durch einen Zuschauer
und alles dahin!
Mit großen Erwartungen sind wir nach Aachen gefahren. Der CHIO in Aachen
ist immer etwas Besonderes. Dieses Jahr noch mehr, weil
die baulichen Veränderungen für die Weltreiterspiele in 2006 schon
vollendet sind und wir schon neugierig waren, wie alles aussieht. Mehr feste
Stallungen, eine neue Halle bei den Dressurabreiteplätzen und die neue
Tribüne am Springstadion mit neuem Pressezentrum und den Verwaltungsräumen.
Weltall VA war in der Vorbereitung sehr gut drauf und Martin fuhr schon am
Samstag nach Aachen um eine möglichst lange Vorbereitungszeit zu haben.
Der Grand Prix am Donnerstag lief dann auch zufriedenstellend. 72,08 % für
Weltall VA war OK, da Martin vor allem auf Sicherheit geritten ist. Weltall
VA konnte vor allem überzeugen, indem er einen guten Schritt zeigte.
Am Samstag im Grand Prix Spezial wollte Martin Weltalls Stärke ausspielen.
Beim Abreiten zeigte sich „Alf“ sehr entspannt und wir
waren guter Dinge. Die Beiden fingen auch sehr gut an. In den Trabverstärkungen
zeigten die Richter auch schon mal die 10, die Trabtraversalen gelangen wie
schon lange nicht, das Zwischenergebnis lag bei über 77 %. Martin parierte
zum Schritt. Weltall VA reagierte gehorsam und ging mit tiefem Kopf seinen
starken Schritt. Plötzlich gab es eine Irritation von Hinten. Martin
konnte nichts hören, spürte aber wie „Alf“ stark reagierte
und nicht mehr zu bewegen war Schritt zu gehen. Später erzählten
uns andere Reiter und Zuschauer, dass ein Zuschauer hinter „Alf“ die
Treppe der Tribüne hinunter gerannt sei. Das war der Auslöser!
Es ist schade, so viel Mühe und Arbeit und ein unwissender Zuschauer
zerstört alles! Martin konnte nach einigen Lektionen Weltall VA wieder
zur Mitarbeit bewegen und die Richter gaben dann auch wieder gute Noten und
Weltall VA stand bei der Schlussaufstellung auch wie ein Fels. Die Prüfung
war allerdings in den Sand gesetzt. Die Note lag bei 69,36%. Aufgrund einer
internationalen Regelung, nach der nur 3 Reiter einer Nation in der abschließenden
Kür teilnehmen dürfen war es Martin und Weltall VA versagt, am
Sonntag zu zeigen, was sie so drauf haben. Die Zuschauer überschütteten
die Beiden mit Applaus, wie wenn sie die Sieger wären, ein schwacher
Trost.
Herzlichen Glückwunsch an Heike Kemmer, Ann Kathrin Linsenhoff, Hubertus
Schmidt und Klaus Husenbeth zur
Mannschafts- Europameisterschaft! Auch an Anky van Grundsven mit Ihrem Salinero
die besten Glückwünsche zum
Sieg im Einzelwettbewerb.
Etwas komisch war es schon. Es ist EM und wir fahren nach Heroldsberg. Große
Freude kam nicht auf und Martin
schien auch nicht sehr motiviert. Aber Heroldsberg und die dortigen „Macher“ hießen
uns sehr freundlich willkommen,
was unsere Stimmung schon etwas aufbesserte.
Es wurde, um das vorweg zu nehmen, ein sehr angenehmes Wochenende, sportlich
wie auch gesellschaftlich
Martin ritt Weltall VA im Grand Prix und im Grand Prix Spezial, die er beide
gewann mit 74,00% bzw. 73,80% und
Loesdau´s Loriot im Grand Prix, Grand Prix Kür und Spezial wobei
er im Spezial Dritter wurde
(Ergebnisse Loesdau´s Loriot: GP 66,15%, Kür 69,33%, GPS 69,36%).
Mit Loesdau´s Loriot wurde er auch
zusätzlich Dritter beim Heroldsberger Star. Loesdau´s Loriot machte
in der ersten Prüfung viele Fehler, ging dann
aber deutlich besser und vor allem fehlerfrei, was die Richter aber vor allem
in der Kür nicht bewog ihm viele Punkte
zu geben. Weltall VA zeigte gute Form war sowohl auf dem Abreiteplatz, wie
auch im Viereck gelassen, obwohl
sowohl beim Einritt wie auch beim Ausritt, das begeisterungsfähige Publikum
in Heroldsberg den Weltrekordhalter
feiern wollte. Gesamt gesehen ein gutes Turnier auf das man aufbauen kann
nach Verden und vor Aachen.
Karin de Haan vom führenden holländischen Pferdemagazin, das in
Holland wöchentlich erscheint, kam nach Onstmettingen
um mit Martin eine "home story" zu machen. Im Mittelpunkt des Interesses
stand natürlich Weltall VA der in Holland einen
sehr guten Namen hat. Aber auch die Art und Weise wie Martin seine Pferde
hält und trainiert hat die Journalistin begeistert.
Der Artikel wird in einer der nächsten Ausgaben erscheinen. Das Bild
zeigt Karin de Haan mit Martin vor der Box von Rion.

Martin ist mit Loesdau´s Loriot und Rion nach Schutterwald gefahren. Erwartungsgemäß wurde die Baden-Württembergische Meisterschaften eine klare Sache für Karen Tebar mit Falada und Martin Schaudt mit Loesdau´s Loriot. Martin konnte alle drei Wertungsprüfungen mit Loesdau´s Loriot vor Karen Tebar gewinnen, wobei es beim abschließenden Grand Prix doch noch sehr knapp herging. Nur mit 1 Punkt behielt Martin und Loesdau´s Loriot die Oberhand.
So wurde Martin Baden-Württembergischer Meister und Karen Tebar gewann den Titel bei den Damen. Erfreulich ist auch, dass 2 ehemalige Schülerinnen von Martin erfolgreich mitmischten. Sabina Schröter mit Arbentina wurde Dritte und Andrea Schöler mit Whisper 5te bei den Damen.
Stefan Köberle gewann mit What´s Up souverän bei den Jungen ReiternBereits in zwei Wochen werden die Titelkämpfe in Hagen bei Osnabrück
stattfinden. Deutschland ist somit zum neunten Mal
EM-Gastgeber. Hagen war der einzige von fünf Bewerbern, der den vorgesehenen
Termin vom 27. bis 31. Juli einhalten konnte.
Das Organisationskomitee konnte die notwendigen Zusagen nicht erbringen. Daraufhin hat die FEI die EM in Moskau abgesagt. Ein neuer/alter Termin wie auch ein neuer Austragungsort steht noch nicht fest, . Hickstead (GB), Arnheim (NED), Hagen (GER) und Aachen (GER) werden als mögliche Austragungsorte gehandelt.
Die FEI hat eine neue "Deadline" festgelegt. Bis 07.07.05. 14:00
Uhr Schweizer Zeit, muss das Organisationskomitee finanzielle Garantien bringen.
Zusätzlich müssen abgeschlossene Verträge mit dem Flugtransportunternehmen
vorgelegt werden, auch der schriftliche Verzicht auf Quarantäne Maßnahmen,
Zusagen über Pferdefutter müssen vorliegen sowie Fotografien der
LKW-Transporter, die die Pferde vom Flughafen nach Bitsa bringen. Sollten
diese Dinge nicht vorgelegt werden wird die FEI die Absage der Europameisterschaften
anstreben.
<< Nach oben>>
Ganz überraschend wurde Martin nicht für die Europameisterschaften in Moskau nominiert. Trotz einem Sieg in Aubenhausen und einem 3ten Platz in Verden im Grand Prix wurde er nicht berücksichtigt. Martin wird diese Entscheidung akzeptieren, auch wenn sie momentan nicht nachvollziehbar ist. Statt Weltall VA wird Sterntaler mit Ann-Kathrin Linsenhoff an den Europameisterschaften teilnehmen, obwohl Sterntaler die Qualifikation in Verden in Abstimmung mit dem Ausschuss nicht bestritten hat.
Wie in Verden verlautet wurde, soll die FEI, der Weltreiterverband, am Dienstag entgültig entscheiden, ob die Europameisterschaften in Moskau überhaupt stattfinden wird. Bis Montag hat der russische Verband Zeit finanzielle Zusagen zu machen, ansonsten wird ihm das Championat entzogen. Sollten die Europameisterschaften ausfallen, sollen sie in Holland oder Deutschland stattfinden, wobei Deutschland wegen der Weltmeisterschaft 2006 in Aachen schlechte Karten hat. Wenn sich die Sache hinausschiebt, könnte sich bei der Nominierung noch was verändern. Vorhang zu, und alle Fragen offen!
Ein Wechselbad der Gefühle erlebte Martin Schaudt aus Albstadt-Onstmettingen mit seinem Weltall VA bei den Deutschen Meisterschaften in Verden. Viel Politik am Rande des Dressurvierecks und Diskussionen um Piaffe und Passage bestimmen die Qualifikationsprüfungen für die Europameisterschaften in Moskau. Als klarer Favorit nach Verden gereist, musste Schaudt akzeptieren, dass seine Leistungen vom deutschen Richtergremium kritisch gesehen wurde. Nach dem Grand Prix war Schaudt doch etwas verunsichert und konnte im Grand Prix Spezial erneut die Richter nicht überzeugen. Fehler in der Schritttour und bei den Einer-Wechseln kamen hinzu, so dass er nur 69,76% erhielt und weiter gegenüber Hubertus Schmidt an Punkten verlor. Allerdings lag er noch knapp vor Klaus Husenbeth der im Spezial 72,00 % erhielt.
In der abschließenden Grand Prix Kür war eine deutliche Leistungssteigerung bei Martin und Weltall VA zu sehen. Er erhielt 74.9 % und erzielte damit den 5ten Rang in dieser Prüfung, was ihm die Bronzemedaille bei den Herren einbrachte mit einer Gesamtpunktzahl von 218,33. Deutscher Meister wurde mit der besten Leistung in der Kür und einer Gesamtpunktzahl von 231,455 Hubertus Schmidt mit Wansuele Suerte. Die Silbermedaille erhielt mit einer Gesamtpunktzahl von 220,515 Klaus Husenbeth auf Piccolino, der in der Kür noch mal mit 77,225% auftrumpfen konnte. Bei den Damen siegte überlegen Heike Kemmer mit Bonaparte mit 234,105 Punkten vor Carola Koppelmann mit Le Bo (218,515 Punkte) und Anja Plönzke mit Tannenhof´s Solero (214,46 Punkten).
Am späten Sonntag Abend wird der deutsche Dressurausschuss die Reiterpaare für Moskau nominieren. Es ist damit zu rechnen, dass neben Hubertus Schmidt und Heike Kemmer auch Martin Schaudt mit im Team sein wird. Ein weitere Meilenstein in Martin Schaudts Karriere. Aufgrund der Ergebnisse von Klaus Husenbeth ist auch mit seiner Nominierung zu rechnen.Freitag 01.07.05 Deutsche Meisterschaften Verden
Martin startet zwar gerne zu Beginn einer Prüfung, doch bei den Deutschen
Meisterschaften ist es immer ungünstig vor zu legen. Martins Prüfung
war gut, vor allem in der Galopptour und in den Traversaalen zeigte er sich
stark verbessert. Einzig eine kleine Unsicherheit vor den Richtern als Weltall
VA in der Passage kurz versuchte auszubrechen, was aber Martin geschickt
unterbinden konnte. Danach ging „Alf“ deutlich besser, als wenn
er damit sagen wollte “entschuldige, dass ich ausflippen wollte“.
Leider beeinflusste der kleine Patzer die Richter doch mehr als erwartet
und Martin erhielt „nur“ 73,67 % und wurde hinter Heike Kemmer
(75,79%) und Hubertus Schmidt (75,71%) Dritter.
Für die Nominierung für die EM in Moskau sollte alles gelaufen
sein. Zu erwarten ist, dass Martin, Heike und Hubertus dabei sind. Als Vierter
Reiter kam Ann-Kathrin Linsenhoff, Ellen Schulten-Baumer und Klaus Husenbeth
in Frage. Ann-Kathrin hat sich durch eine unsichere Leistung aus dem Rennen
geschmissen. Klaus Husenbeth hat sicher jetzt die besten Karten, wenn er
bis Sonntag seine Leistung weiter bringt.
Am gestrigen Donnerstag konnte sich Wioletta bei ihrem erst vierten Start
als Vierte der 2ten Abteilung hervorragend zeigen. Sie zeigte sich gegenüber
ihrem ersten S-Start in Landshut wesentlich verbessert.
30.06.05 Verden Deutsche Meisterschaften
Wir sind gut angekommen. Am Dienstag nach 9 Stunden Fahrt durch ein sonniges
Deutschland war in Verden alles gut vorbereitet. Weltall VA und Wioletta,
die auch in Onstmettingen Stallnachbarn und Koppelgefährten sind, haben
große helle
Boxen im Stalltrakt der Verdener Auktion bezogen. Am Mittwoch konnte Martin
Weltall VA schon auf dem Prüfungsviereck
arbeiten und „Alf“ war für seine Verhältnisse sehr
gelassen. Martin hatte zugesagt beim Hannoverschen Fohlenchampionat
als Richter zu fungieren. Von 09:00 bis 16:00 Uhr musste er 94 Fohlen beurteilen,
eines
schöner als das andere.
Heute
am Donnerstag wird Wioletta in einer Vorbereitungsprüfung zum Burg Pokal
gehen und Weltall VA soll sich weiter an die Turnieratmosphäre gewöhnen.
Am Freitag wird es dann ernst. Wioletta soll in der Burgpokalprüfung
zeigen wie weit ihre Ausbildung gediehen ist und Weltall VA startet im Grand
Prix der ersten Wertungsprüfung für die Deutsche Meisterschaft.
03.-05.06.05 Kampmann Dressurfestival Lingen
Martin war mit Loesdau´s Loriot und Rion in Lingen. Loesdau´s Loriot kam an diesem Wochenende nicht so recht bei den Richtern an. Im Grand Prix und im Spezial wurde er jeweils 7ter, wobei die Richter ihm Platzziffern von 4 bis 13 (Grand Prix) und 5 bis 12 (Spezial) gegeben haben. Auch bei Höhepunkten wie beim starken Trab, erhielt er nur Siebener, da ist einfach nicht mehr drin. Rion konnte im abschließenden Schluß-Grand-Prix einen Dritten Platz erreichen.
Glanzpunkt war der Auftritt von Elvis VA. 75% im Grand Prix und 77% im Spezial war schon ne starke Nummer. Elvis VA hat seine Qualität angedeutet und Martin kann stolz sein so ein Pferd entdeckt zu haben.Aubenhausen war Pflichtstart für alle A- und B-Kader Reiter. Somit
war die gesamte deutsche Spitze am Start. Erstmals sah man Bonaparte mit
Heike Kemmer und auch Lesotho von Ellen Schulten-Baumer war am Start. Wichtig
für den Dressurausschuß war, dass erstmals in diesem Jahr die
Spitzenpaare im Grand Prix gegeneinander antraten und beobachtet werden konnten.
Weltall VA war im Grand Prix sehr gelassen und schwitzte trotz großer
Hitze kaum. Mehr als 76% war die Ausbeute und 1832 Punkte. Auf den Plätzen
folgte Hubertus Schmidt mit Wansuela Suerte, Heike Kemmer mit Bonaparte und Isabel
Werth mit Satschmo. Wird das die Mannschaft für Moskau sein? Die zweite
Sichtung in Verden bei den Deutschen Meisterschaften wird es zeigen. Im Spezial
war es wieder unerträglich heiß und Weltall VA zeigte sich im
Viereck sehr gelassen und Martin wollte die Prüfung mit dieser Lockerheit
durchreiten, was ihm dann doch nicht gelang, denn Weltall VA dachte die Prüfung
sei schon vor den Wechseln zu Ende und war dann auf die Schnelle nicht mehr
umzustimmen beim Rest der Prüfung mitzuarbeiten. Der 6te Platz ist kein
Beinbruch, zumal immer noch 73,84% heraussprangen. Dadurch konnte Hubertus
Schmidt mit Wansuela Suerte die Prüfung gewinnen, vor Heike Kemmer mit
Bonaparte
Martin Schaudt lädt seine Fans zum CHIO Aachen
ein!
50 Freikarten zum Turnier und Kürung des besten Fanclubs

Das CHIO Aachen 2005 rückt näher, und auch Martin Schaudt ist wieder dabei. Und schon jetzt freut er sich darauf, seine Fans dort zu sehen und lädt sie deshalb zum Turnier ein. Für Donnerstag, den 25. August 2005, gibt es für die ersten fünfzig registrierten Fans Freikarten. So könnt ihr Martin Schaudt und seine Pferde live im Dressurviereck erleben und sie unterstützen. Und dies lohnt sich – denn wieder wird der beste Fanclub gekürt und mit tollen Preisen belohnt! Plakate, Transparente oder T-Shirts - lasst eurer Kreativität freien Lauf und zeigt der Jury, dass ihr die besten Fans seid! Wenn ihr dabei sein wollt, meldet euch möglichst schnell mit Vor- und Zuname, Adresse und E-Mail-Adresse an:
Anmeldung unter: inf@martin-schaudt.de
Mehr Infos zum CHIO Aachen gibt’s unter www.chioaachen.de.Qual der Wahl. Allein 4 hochrangige Turniere standen an diesem Wochenende zur Disposition. Hamburg, München, Mannheim und Bad Salzuflen. Martin hat sich für Bad Salzuflen entschieden, weil dort die stärkste Konkurenz zu erwarten war, der Bundestrainer vor Ort war und die Turnier- und Platzverhältnisse angenehm waren. Martin hatte Weltall VA und Rion am Start. Weltall VA ging im Grand Prix gewohnt überragend. Gut in der Anlehnung und mit Höhepunkten in der Piaffe und Passage. Von 4 Richter auf den ersten Platz gesetzt erreichte er 75,33 %. In den Einer-Wechseln hatte er ungewohnter weise einen Aussetzer, sodass er nicht mehr Punkte erreichen konnte. Bei Wind und Regen und relativ tiefen Temperaturen machte es Pferd und Reiter sichtlich keinen großen Spass die schwierige Dressuraufgabe zu bewältigen. Sehr stark ritt auch Hubertus Schmitdt mit Wansuela Suerte mit 74,54 %. Dritter wurde Klaus Husenbeth mit Piccolino und 72.83 %. Rion verpasste nur knapp als 13ter die Qualifikation für den Spezial, bei dem allerdings jeder Reiter nur ein Pferd einsetzen durfte. Der sonntägliche Grand Prix Special begann mit Sonnenschein und überraschend vielen Zuschauern. Der mit 20000 € dotierte Spezial war wieder eine eindeutige Sache von Martin und seinem Weltall VA. Als letzter Starter hatte er allerdings das Pech in einem starken Hagel-Regenschauer antreten zu müssen. Doch Reiter und Pferd hatten ihre Nerven unter Kontrolle und zeigten erneut eine Weltklasseleistung mit 79,29 %. „In allen Punkten verbessert!“ war die anschließende Meinung von Bundestrainer Holger Schmezer. Auch Hubertus Schmidt und seine Wansuela Suerte zeigten eine ansprechende Leistung was mit 76,00 % belohnt wurde. Danach kamen drei Reiter eng beieinander in die Wertung. Klaus Husenbeth mit Piccolino 73,13 %, Ellen Schulten-Baumer mit Donatha 72,48 % und Nadine Capellmann mit Zancor 72,00 %.
Ein bleibendes Erlebnis war es für alle Anwesenden, als 100 Schüler
der Schillerschule in Onstmettingen am Dienstag den 19.04. Martin auf dem
Zollersteighof besuchten. Mit von der Partie war der Oberbürgermeister
der Stadt Albstadt Herr Dr. Jürgen Gneveckow und der Onstmettinger Ortsvorsteher
Wolfgang Hähnle. Sehr diszipliniert traten die Schüler auf, sodass
die Pferde, anhand denen den Schülern das Gebäude und die Gangarten
erklärt wurden, trotz der unerwartet vielen Kinder nicht scheuten. Auch
gut vorbereitet waren die Grundschüler der Klassen 3 und 4, denn die
Fragen waren gezielt und betrafen oft Martins und Weltall VAs Werdegang.
Roland Heck vom SWR Hörfunk konnte einige dieser Fragen in sein Interview
und Bericht den er von dem Besuch machte, mit einbauen. OB Dr. Jürgen
Gneveckow überreichte unter dem Applaus der Kinder Martin die Urkunde
der Sportlerehrung, die er anlässlich des Sportlerballs nicht entgegennehmen
konnte, weil er zu diesem Zeitpunkt in Bremen beim Kampmann Cup ritt. Zum
Schluß schrieb Martin für alle Kinder Autogramme bis ihm die Finger
wund wurden.


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Herzlichen Glückwunsch an Anky. Mit der Rekordwertung von 86,725 %
konnte Anky van Grundsven mit Keltec Salinero das Finale des Weltcups in
Las Vegas gewinnen. Bester Deutscher war Hubertus Schmidt auf Aramis auf
dem 8. Rang. Martin hat mit Weltall VA an keiner Qualifikation teilgenommen
und konzentriert sich ganz auf die Europameisterschaften in Moskau.
Damit sieht die Weltrekordeliste wie folgt aus:
Grand Prix:
Edward Gal mit Lingh in Las Vegas, 1887 Punkte, 78,625 %
Grand Prix Spezial:
Martin Schaudt mit Weltall VA in Neumünster, 2064 Pkte, 82,56
%
Grand Prix Kür:
Anky van Grundsven mit Keltec Salinero in Las Vegas 86,725 %
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