 |
|
14.-18.11.2001
Schleyerhalle
Schon allein die Nominierung für das Hallenchampionat
war äußerst spannend.
Martins Schülerinnen Sandra Baur und Isabelle Sundag lagen nach
den
Qualifikationen auf den Plätzen 11 und 12, wenn man die Doppelstarter
nicht
berücksichtigt. Daß Sandra starten darf war relative schnell
klar, weil Tango Korupti
nicht mehr in der Schleyerhalle gehen sollte. Isabelle wurde kurz vor
der
Schleyerhalle mit der positiven Nachricht überrascht, daß
sie starten darf, weil
Francoise Cantamessa zurückzog. Beide, Sandra und Isabell machten
dann ihrem
Trainer alle Ehre. Sandra belegte im Finale einen hervorragenden 4ten
Platz,
nachdem sie in der Einlaufprüfung sogar den 2ten Rang erzielen
konnte. Isabelle
erreichte noch einen bemerkenswerten 8ten Rang in diesem Vergleich der
besten
Dressurreiter Baden-Württembergs.
Auch in der großen Tour war bis Donnerstag Abend Rätselraten
angesagt. Wer wird
in der Kür-, wer wird in der Spezial-Tour reiten. Für Martin
war es schon entschieden,
nachdem er nicht die Möglichkeit hatte, seine neue Kürmusik
in Affalterbach zu
erproben: Er wollte kein Risiko eingehen und die Spezial-Tour gehen.
Alles taktieren
half nichts. Beide Touren waren hervorragend besetzt. In der Spezialtour
war eine
gute Mischung aus bewährten Dressurpferden und hoffnungsvollen
Nachwuchspferden am Start. So waren mehr als 50% der gestarteten Pferde
zwischen 8-10 Jahren alt, also für Grand Prix Pferde sehr jung.
Martin war vor
seinem Start zum Glück etwas abgelenkt, da die Kür-Tour zuerst
gestartet wurde.
Dort zeigte Farbenfroh unter Nadine Cappelmann, wie das vollkommene
Dressurpferd auszusehen hätte. Es ist fast demotivierend, wenn
man ihn beobachtet,
da es kaum möglich erscheint, an diese Perfektion der Bewegungen
heranzukommen. Nadine Cappelmann konnte den Grand Prix mit 85 Punkten
Vorsprung gewinnen und wurde in der Kür aufgrund des noch nicht
so
anspruchvollen Programms knapp geschlagene 2te.
Martin lieferte im Grand Prix und im Grand Prix Spezial eine wahre
Weltklasseleistung ab. Loesdau´s Loriot ging in der großen
Halle bei allen
Ablenkungen hervorragend und Martin ritt sehr konzentriert und ohne
Fehler. Beides
mal konnte er den 3ten Platz gewinnen, nur geschlagen von Rusty mit
Ulla Salzgeber
und Kennedy mit Lone Jörgensen, wobei viele Beobachter kaum noch
Unterschiede
feststellen konnten. Die Qualität der Prüfungen hat absolut
beeindruckt. Mit großer
Sicherheit hat man dieses Jahr die "Zukunft" der deutschen
Dressurreiterei in
Stuttgart sehen können. Für Martin und Loesdau´s Loriot
war Stuttgart ein würdiger
Abschluß der Turniersaison. Mit insgesamt 10 gewonnenen S-Prüfungen,
davon 5
gewonnenen Grand Prixs und 2 gewonnen Grand Prix Spezial ist diese Saison
sensationell für Martin gelaufen. "Von Null auf Hundert"
könnte das Motto sein, vom
Landeschampion zur Weltklasse.
<<Nach
oben>>
02.-04.11.2001
Bayer Dressur-Gala
Als Vorbereitung für den Auftritt in der Schleyerhalle und auch
um die eigene Leistungsstärke
zu testen, unternahm Martin Schaudt mit seinem Loesdau´s Loriot
die lange Fahrt nach
Leverkusen zu der stark besetzten "Bayer Dressur Gala" am
02.-04.11.01. Diese Dressur Gala
setzte in diesem Jahr neue Maßstäbe, da der abschließende
Grand Prix Spezial mit sage und
schreibe 90 000 DM ausgeschrieben war.
Dementsprechend war auch die Besetzung, allen voran Nadine Capellmann
mit Farbenfroh,
aber auch Isabell Werth, Ulla Salzgeber, Alexandra Simons-de Ridder,
Monika Theodorescu,
Rudolf Zeilinger und Michael Klimke waren am Start. Mit 10000 Zuschauern
an den 3 Veran-
staltungstagen war der Veranstalter sehr zufrieden, zumal am Sonntag
einer der Zuschauer
der Nordrhein-Westfälische Ministerpräsiden Clement war.
Loesdau´s Loriot und Martin Schaudt bestätigten
erneut, daß "sie wieder dabei" sind. Sowohl
im Kurz Grand Prix wie auch dem Grand Prix Spezial erreichten sie 72,59
bzw. 72,84 % der
möglichen Punkte und somit einen 4ten bzw. einen 5ten Rang. Nur
jeweils ein kleiner Schnitzer
in jeder Prüfung, der dem jungen Grand Prix Pferd in seiner ersten
Saison leicht zu verzeihen
ist, warfen die Beiden zurück, sonst wären noch höhere
Plazierungen möglich gewesen.
Auf dem ganz im Zeichen der Dressur stehenden Turnier fanden nicht nur
Grand Prix Prüfungen
statt. Es wurde die gesamte Palette der Dressurreiterei präsentiert
von L bis Inter I. So gab es
noch eine weitere Prüfung mit Baden-württembergischer Besetzung.
Im Rahmenprogramm
wurde das Finale des Liselott-Rheinberger-Nachwuchs-Förderpreises
auf L Niveau ausgeritten,
was einer Deutschen Meisterschaft der Reiter bis 15 Jahren gleichkommt.
Qualifiziert hatten
sich 20 ReiterInnen. Die 4 Besten jedes Landeschampionats (Dressurprüfung
Klasse L für
Reiter bis 15 Jahren) wurden auf einen Lehrgang mit den Bundestrainern
nach Warendorf
eingeladen. Die Bundestrainer bestimmten die 20 Besten als Teilnehmer
für das Finale in
Leverkusen. Aus baden-württembergischer Sicht hielten die Erste
und die Dritte des Dressur-
championats von Schutterwald die Fahnen hoch, Christa Jungmann aus Bietigheim/Baden
und Natalie Betz aus Reutlingen. Christa Jungmann und ihr Picasso mit
viel Erfolg. Sie
wiederholte ihren Erfolg vom letzten Jahr und gewannen das Finale mit
einer Wertnote von
8,8 im übrigen mit, von Martin Schaudt geliehenen Startnummern.
Dabei hingen die Nerven
am seidenen Faden, denn noch in der Vorprüfung wurde sie nur 3te,
dort noch geschlagen
von der später Finalzweiten Franziska Wyen.
<<Nach
oben>>
19.-21.10.2001 Affalterbach
Am Mittwoch mußten wir bei der
Turnierleitung in Affalterbach anrufen und mitteilen, daß
sich Loesdau´s Loriot verletzt hat. Er hat am Montag auf der Koppel
rumgetobt und sich
dabei eine Zerrung im Rücken geholt. Die Leute in Affalterbach
waren nicht begeistert,
aber wir sind selber aus verständlichen Gründen nicht froh
darüber. Nun hoffen wir, daß
Martin in Leverkusen starten kann.
<<Nach
oben>>
Fescht auf dem Zollersteighof

Eine lange Liste von Gründen hatte sich angesammelt, endlich mal
wieder ein richtiges Fest zu
feiern. Am Samstag den 29.09. war es dann soweit. Die Reithalle wurde
umfunktioniert zur
Partyarena. Ein Festzelt wurde von vielen Händen aufgerichtet,
eine separate Tanzfläche instal-
liert und der neue LKW in eine schnuggelige Bar umgebaut. Um 17:00 Uhr
ging es dann los.
Ettore von Ungern-Sternberg der die neue Stalleinrichtung geliefert
hat spendierte den
Empfangsdrink, einen "Kresseco". Die fleißigen Helfer
vom Golfclub-Restaurant in Hechingen
hatten ein vorzügliches Mahl bereitet: Spanferkel mit Knödel,
Spätzle. Davor gabs ne Suppe
und die Damen aus dem Stall haben für den Nachtisch gesorgt. Martin
hat sogar eine Rede
gehalten (!) und dabei die beiden Geburtstagskinder, die sich am Fest
beteiligt haben vorge-
stellt. Sandra unser Nesthäckchen wurde (endlich) 18 und Sonja
21. Schnell gings dann auf
die Tanzfläche und in die LKW-Bar, wo alle dem Caipirinha zusprachen
und dem von der
Fa. Gimmel spendierten Tequilla.
<<Nach
oben>>
Neue
Kürmusik für Martin von TANGO FIVE
Die Deutsche Meisterschaft hat es ganz klar gezeigt. Bei Championaten,
bei denen immer
Grand Prix, Grand Prix Spezial und Grand Prix Kür geritten wird
ist die Kür meist das Zünglein
an der Waage. Will heißen, in der Kür wird letztendlich die
Sache entschieden. Das war auch
schon bei der Europameisterschaft 1995 als Martin dann undankbarer 4ter
wurde so, oder zuletzt
bei der Euro 2001 als Ulla Salzgeber zurückliegend, letztendlich
sicher Europameister wurde.
Das hat uns dazu bewogen auch auf diesem Sektor in die Initiative zu
gehen und etwas neues
zu probieren. Die neue Kürmusik von Martin soll aus einem Guß
sein, d.h. sie wird von Musikern
live an einem Stück eingespielt und nicht wie sonst üblich
auf Synthesizer gespielt und in Com-
putern zusammen geschnitten. Für dieses Projekt konnten wir herausragende
Musiker gewinnen.
Die Gruppe "Tango Five" bestehend aus 4 Vollblut-Musikern
ist gerade dabei die Vorbereitungen
für die neue Kür zu treffen und wird ab dem 22.09.01 das Ergebnis
im Tonstudio produzieren.
Martin wird dann in Affalterbach das erste mal zu dieser Musik reiten.
Nicht auszuschließen ist, daß bei einem Event die 4 dann
am Viereck stehen und die Musik
live vor Zuschauern zusammen mit dem reitenden Martin auf Loesdau´s
Loriot präsentieren.
TANGO FIVE
Die Gruppe wurde 1985 in Ravensburg gegründet und konnte in ihrem
bisherigen mehr
als 15jährigem Bestehen schon etliche Kunst-Preise gewinnen. Bei
Auftritten in Fernseh- und
Rundfunksendungen, sowie bei mehr als 60 Konzerten jährlich konnten
sie ihr Publikum be-
geistern. Engagements für Konzert- oder Galavorstellungen führten
TANGO FIVE bisher neben
dem gesamten deutschsprachigen Raum auch nach London, Brüssel,
Mailand, Kopenhagen,
Budapest, Sevillia, St.Petersburg, New York, Montevideo und Buenos Aires.
Die Gruppe hat
bereits 7 CDs veröffentlicht neben weiteren CDs der einzelnen Bandmitglieder.
Bei ihren ausge-
feilten
Bühnenschows, die mit Witz und Charme dargeboten werden, bietet
die Gruppe eine
facettenreiche musikalische Bandbreite über Kammer- und Unterhaltungsmusik
bis hin zu Jazz
und Swing, wobei wie der Name schon sagt der Tango nicht fehlen darf.
Faszinierend dabei ist
die Vielfalt der eingesetzten Instrumente und die Virtuosität mit
der die Bandmitglieder diese
beherrschen. Gregor Hübner Lebt als erfolgreicher Komponist und
Musiker (Geiger) in New York.
Er ist fester Duopartner des Jazzpianisten Richie Beirach. Preisträger
des B-W Jazzpreises 1998.
Veit Hübner Erhielt für seinen hervorragenden Abschluß
an der Stuttgarter Musikhochschule ein
Stipendium als Jazz-Kontrabassist in New York. Preisträger des
Hennessy-Jazz-Preises. Bernd Ruf
Stipendiat der Herbert-von-Karajan-Stiftung. Dirigate "Klassisch":
Stuttgarter Philharmoniker,
Radiosinfonieorchester Wien, Dirigate "Musical": Miss Saigon,
Les Miserables und Die Schöne
und das Biest, Dirigate "Pop": Chris de Burgh-Deutschlandtourne
1996 Bobby Fischer Komponist
und Arrangeur von Filmmusiken z.B. "Champagner und Altöl".
Musikalischer Leiter von Schauspielproduktionen am Alten Schauspielhaus
in Stuttgart und am
Badischen Staatstheater in Karlsruhe
<<Nach
oben>>
14.-16.09.2001
CHI Donaueschingen
Kalt
und naßwar es dieses Jahr in Donaueschingen. Martin hatte sich
für die Spezialtour entschieden,
zum einen weil die neue Musik für die Kür noch nicht fertig
ist, zum andern weil er sich auch der
internationalen Konkurrenz stellen wollte. Am Samstag im Grand Prix
legte Lone Jörgensen mit ihrem
FBW Kennedy sehr gute 1806 Punkte vor, was für Loesdau´s
Loriot im Moment noch außerhalb des
Möglichen liegt. Loesdau´s Loriot war etwas heiß, machte
aber keine Fehler und wurde mit 1752
Punkten sicherer Zweiter. Am Sonntag dann war das Wetter ganz garstig
und wir konnten unser
Programm nicht wie gewohnt durchziehen. Normalerweise wird Loesdau´s
Loriot noch an der Hand
ans Dressurviereck geführt, wenn schon die Zuschauer anwesend sind,
damit er sich alles ansehen
kann. Anfangs ist er immer sehr zappelig, beruhigt sich aber relativ
schnell und die Fahnen,
Transparente, Blumen und Zuschauer können ihn dann nicht mehr beeindrucken.
Da es wie aus
Kübeln goß fiel diesmal der "kleine Spaziergang"
aus und Martin ritt Loesdau´s Loriot erst kurz vor der
Prüfung. überraschenderweise öffnete sich die Wolkendecke
und der Regen war unterbrochen und
die Sonne schien, als ob es so schon immer gewesen war. Loesdau´s
Loriot fand die Kulisse mit all
den Zuschauern gar nicht lustig, sprang schon beim Gruß auf die
Seite und wollte wie Martin später
sagte jedem einzelnen Zuschauer ins Gesicht sehen. Etliche Fehler waren
das Ergebnis und zuletzt
"nur" der 6te Platz. Dieser Allerdings nur aufgrund dem Votum
des Richters bei H, der Martin
runterpunktete und die 3 Reiter vor ihm hochpunktete. Böse wollten
und konnten wir Loesdau´s Loriot
nicht sein. So konstant wie er in seiner ersten Grand Prix Saison bislang
gegangen ist durfte er sich
durchaus mal einen solchen Tag erlauben. Ansonsten fand Martin große
Beachtung sowohl am
Samstag als auch am Sonntag wurde er vom SWR als Interview Partner ausgesucht.
Alle standen
noch unter den schrecklichen Eindrücken der Terroranschläge
in New York und Washington und so
wollte das ganze Wochenende keine rechte Stimmung aufkommen. Erfreulich
war auch, daß eine Schülerin von Martin, Andrea Schöler
in Donaueschinegn am Start war.
Im Piaff-Preis, gestiftet von der Liselotte-Schindling-Stiftung, konnte
sie einmal den 7ten und einmal
den 8ten Rang einnehmen.
<<Nach
oben>>
Pressekonferenz
CHI Donaueschingen 04.09.2001
Martin wurde von Gotthilf Riexinger gebeten an der vorbereitenden Pressekonferenz
teilzunehmen,
was er auch gerne getan hat. Viele interessierte Journalisten waren
anwesend und haben auch
alles über Martin und Loesdau´s Loriot wissen wollen. Vertreter
der Sponsoren und Vertreter der
Stadt Donaueschingen wie auch des Fürstenhauses waren ebenso anwesend.
Auch wurde ein
neues Springhindernis vorgestellt, das das Donaueschinger Rathaus darstellt.
<<Nach
oben>>
Radolfzell
07.-09.09.2001
Da sich Weltall VA beim transportieren verletzt hat muß Martin
auf einen Einsatz in Radolfzell
verzichten. Nur ein Pferd, in diesem Fall wäre es Lopez gewesen,
den er noch nie auf einem
Turnier geritten hat, lohnte den Aufwand nicht nach Radolfszell zu gehen.
<<Nach
oben>>
Weilheim/Teck
24.-26.08.2001
Viel Trubel und viel Party gab es wie immer in Weilheim. Trotz all dem
Feiern, hat Martin
sehr konzentriert geritten und konnte in einer Dressurpferde L mit Elvis
VA einen guten
2ten Platz gegen starke Konkurrenz herausreiten, obwohl sich in seiner
Vorstellung noch kleine
Fehler eingeschlichen hatten. Mit Weltall VA war es wie immer. Am ersten
Tag ist er kaum zu
bändigen, steigert sich aber von mal zu mal. So sprang am ersten
Turniertag ein 5ter Platz in
der S4 heraus und am Schlußtag konnte er die S Prüfung der
Nachwuchstour mit Weltall VA
gewinnen. Dies war Weltall´s 2ter S Sieg in seiner ersten S-Saison.
<<Nach
oben>>
03.-05.08.2001 Albführen
Am
Mittwoch erst konnten wir ihn abholen. Am Donnerstag war er erstmals
in Aktion.
Vom neuen GIMMEL-LKW ist die Rede. Ja, Martin hat einen neuen Pferdetransport-LKW!
Mit Unterstützung des Herstellers, der Fa. Gimmel hat Martin diesen
LKW bekommen.
Der LKW hat eine kleine Wohnkabine und Platz für 4 Pferde.
 
Nach Albführen ist Martin mit 2 Pferden gefahren. Mit Loesdau´s
Loriot und Elvis VA.
Elvis VA war nur dabei um etwas Turnierluft zu schnuppern. Loesdau´s
Loriot wurde von
Martin in der Inter II, dem Grand Prix und dem Grand Prix Spezial eingesetzt.
Nach den
tollen Ergebnissen in Münster bei der DM, war es nicht leicht sich
für Albführen zu motivieren.
Wie immer war Albführen bestens vorbereitet auf das Turnier. Auch
der Zuschauerzu-
spruch war zumindest am Sonntag sehr gut. Martin konnte in der Inter
II einen klaren
Sieg erzielen. Mit 1458 Punkten und 71,7 % lies er Karen Tebar und Udo
Lange hinter sich.
Im Grand Prix zu dem auch etliche Reiter aus Westdeutschland und aus
der Schweiz angereist
waren, steigerte sich Martin und erzielte mit 1775 Punkten und 71,00
% sein bislang bestes
Ergebnis in einem Grand Prix. Zweiter wurde Dolf-Dietram Keller mit
De Niro, Dritter wurde
Alexandra Simons-de Ridder mit Calambo. Im Grand Prix Spezial unterliefen
Martin kleinere
Fehler, doch konnte er durch Höhepunkte in der Passage/Piaffe Tour
wie in den Piruetten
einiges wett machen. Er wurde Zweiter mit 1548 Punkten und 72,00 %.
Gewinnen konnte
Dolf Dietram Keller mit De Niro. Dritte wie im Grand Prix Alexandra
Simons-de Ridder.
Zusätzlich wurde Martin als erfolgreichster Reiter des Turniers
ausgezeichnet.
<<Nach
oben>>
13.07.-15.07.2001 Deutsche Meisterschaften
in Münster
Martin
wird deutscher Vize-Meister
Waou war das aufregend!
Schon die Anfahrt die immerhin 7,5 Stunden dauerte steigerte unsere
Nervosität. Mit
dabei war neben Martin und Loesdau´s Loriot noch Sandra Kopf,
die sich um das Wohl-
ergehen von Loesdau´s Loriot kümmern sollte und Wolfgang
Leiss. Beate Loesdau wollte
mit ihrem Freund Björn noch nachkommen. Auch Berthold Maute wollte
mal wieder die
Turnierluft schnuppern, mußte dann aber aus beruflichen Gründen
absagen. Wir waren
also eine recht kleine Truppe. 1997 ebenfalls in Münster beim letzten
Auftritt des legen-
dären ESGE-Durgo, mit dem Martin dort neben der Deutschen Meisterschaft
auch die
Nominierung für die Europameisterschaft erreichen konnte, waren
wir noch weniger. Nur
Martin, Wolfgang und Kai, die ständige Pferdepflegerin von ESGE-Durgo.
Nach dem Erfolg
in Münster kam die Verletzung von ESGE-Durgo im Training und damit
sein Karriereende
und die lange Aufbauarbeit von Martin mit jungen Pferdetalenten begann
damals.
Nach all der Anspannung und Nervosität: Martin konnte am Wochenende
in Münster bei
der Deutschen Meisterschaft der Dressurreiter die Vize-Meisterschaft
2001 erringen. Vier
Jahre nachdem er 1997 Deutscher Meister geworden war, feierte der Onstmettinger
sein
nationales Comeback.
Am Sonntag vor dem Schloss in Münster und vor mehr als 5000 Zuschauern
bekam Martin
von Ruth Klimke, der Witwe des bekannten Dressurreiters die Silber-Medaille
überreicht
und konnte so sein Comeback mit der Vize-Meisterschaft feiern. Loesdau´s
Loriot und
Martin hatten an 3 Wettkampftagen hervorragende Leistungen gezeigt und
wurden verdient
Vize-Meister vor Wolfram
Wittig
mit Breitling. Deutscher Meister wurde Rudolf Zeilinger mit
Livijno. Vor der ersten Wertungsprüfung einem Grand Prix am Freitag
den 13ten stieg die
Anspannung und die Nervosität. Die Mitstreiter wie Isabell Werth,
Nadine Capellmann und alle
anderen haben uns freundlich empfangen. Am Donnerstag Abend waren die
Dressurreiter
von Ruth Klimke und ihren Kindern Rolf, Michael und Ingrid zu sich nach
Hause eingeladen.
Dies war eine nette Geste und alle hatten viel Spaß bei gutem
Essen und Trinken mit alten
Freunden sich zu unterhalten. Alle waren auch ein wenig neugierig auf
Martins "neues" Pferd.
Keiner der Richter hatte den 10jährigen Braunen schon mal in einer
Grand Prix Prüfung
gerichtet und somit war schwer einzuschätzen wie die Beiden bei
den Richtern ankommen
würden. In der Prüfung ging Loesdau´s Loriot mit sehr
viel Eifer ans Werk, zum Teil auch
Übereifer, sodaß einige Schnitzer notiert werden mußten.
So gab es Fehler bei den 2er
Wechseln, Schrittpiruette und Galopptraversalen. Andererseits konnten
aber auch Höhe-
punkte vermerkt werden, wie in den Verstärkungen, den Passageteilen
und in der Piaffe.
Ein 3ter Platz im Zwischenklassement der Meisterschaft und ein 8ter
in der Gesamtwertung
sprang heraus. Vor allem aber haben sich die Beiden so präsentiert,
daß alle die Klasse
von Loesdau´s Loriot erkennen konnten, und das wurde uns z.T.
auch gesagt. So sprach
Isabell Werth das aus was viele dachten: "Der Mann von der Alb
ist wieder da!"
Am Samstag stand der Grand Prix Spezial an, der mit seinen langen Passageteilen
Loesdau´s Loriot entgegenkommt. Martin ging auch sehr konzentriert
zu Werke und legte
einen exzellenten Ritt hin, der mehr als die von den Richtern vergebenen
Punkte verdient
hätte. Dies war sicher noch eine kleine Auswirkung der Fehler vom
Vortag. Trotzdem
konnte Martin seinen 3ten Rang in der Meisterschafts-Zwischenwertung
halten. Am Abend
dann der Galaabend mit der Verleihung des "Westfälischen Reiters"
an den WDR.
Der Sonntag sollte die Entscheidung bringen. Vor der entscheidenden
Kür war Martin
nur 0,66 Punkte hinter dem 2ten Klaus Husenbeth mit Picolino und nur
0,89 Punkte hinter
dem Führenden Rudolf Zeilinger mit Livijno. Aber auch der Abstand
zum Viert-Plazierten
Wolfram Wittig mit Breitling betrug nur 1,46 Punkte.
Martin hatte nochmals eine Woche vor Meisterschafts-Beginn seine Kür
neu gestaltet,
um so mehr die Talente von Loesdau´s Loriot herausstellen zu können.
Die Musik wurde
z.T. in Nachtarbeit zusammengestellt aus Filmmusiken der Filme "Der
Dritte Mann"
(Trabtour), "Arthur" (Schritttour) und "James Bond jagt
Dr.No" (Galopptour). Rudolf Zeilinger
und Livijno schon erfolgreich in etlichen Welt-Cup Küren legten
ein hervorragendes Ergebnis
vor mit 78,02 %. Dies war kaum zu schlagen und damit der Meistertitel
für Martin in weiter
Ferne. Martin ging die Kür mit voller Konzentration an und es war
ihm nicht anzumerken,
daß er keine Gelegenheit hatte diese Kür vorher zu üben.
Loesdau´s Loriot war locker und
zeigte eine hervorragende Leistung mit Höhepunkten in den Verstärkungen
und in der
Passage, was mit einer Wertung von 73,85 % belohnt wurde. Die Spannung
stiegt, da als
letzter Reiter der direkte Konkurrent um den Vize-Meistertitel antrat.
Klaus Husenbeth und
Picolino konnten dem Druck nicht standhalten und produzierten einige
Fehler und erhielten
somit eine Wertung von 71,68 %, was für Martin die Vize-Meisterschaft
bedeutete.
Meister bei den Dressurdamen wurde Nadine Capellmann auf Farbenfroh
vor Isabell Werth
auf Antony und Heike Kemmer auf Albano. Martin wurde insgesamt 6ter,
wenn man Damen
und Herren gesamt sieht.
Nach der beeindruckenden Meisterfeier im Springstadion vor dem Schloss
traten wir die
Heimreise an.
<<Nach oben>>
13.07.-15.07.2001 Baden-Württembergische Meisterschaften in Schutterwald
Wacker
geschlagen haben sich auch die Schülerinnen von Martin bei den
Baden-Württem-
bergischen Meisterschaften in Schutterwald. Sandra Baur und ihr Lehavre
erreichten bei den
Jungen Reitern einen beachtlichen 3ten Rang. Sonja Agster mit ihrem
Valentin wurde 6te
ebenfalls bei den Jungen Reitern. Andrea Schöler erreichte nicht
das Finale am Sonntag, das
bei den Senioren als Grand Prix ausgeritten wurde, was bei der Leistungsdichte
in B-W und
nur 7 Finalisten ein kaum zu erreichendes Ziel darstellte. Hinzu kam,
daß mit Lone Jörgensen
und Fransoise Cantamessa 2 Olympiateilnehmer am Start waren.
<<Nach oben>>
29.06.-01.07.2001 Würzburg
In Würzburg, der Geburtsstadt
von Josef Neckermann, auf der Anlage des Würzburger
Reit- und Fahrsportvereins wurde am letzten Wochenende erstmals das
"Josef
Neckermann Gedächtnisturnier" veranstaltet. Der bekannteTurnierrichter
Hansi Braun hatte Martin eingeladen. Er ist dieser Einladung gerne gefolgt,
denn es ist
schon etwas Besonderes auf einem Turnier zu reiten, das zum Gedächtnis
dieses großen
Dressurreiters abgehalten wird. Auch sollte dieses Turnier sozusagen
als Generalprobe
für die Deutsche Meisterschaft dienen. Mit 26 Teilnehmern in der
als Qualifikation für
den Grand Prix am Sonntag ausgeschriebenen Inter II konnte ein großes
Feld begrüßt
werden. So traten neben Martin auch Reitmeister Udo Lange, die beiden
Canadierinnen
Lesli Reid und die mehrfache Olympiateilnehmerin Christilot Boylen,
die Baden-
Württembergischen Meisterinnen Rita Christ und Renate Gohr-Bimmel,
Manfred Queck
und Willy Schetter, sowie die gesamte bayerische Landesspitze an.
Martin konnte diese am Freitag ausgerittene Qualifikation mit Loesdau´s
Loriot gewinnen;
vor Rita Christ mit Fox on the Run und Renate Gohr-Bimmel mit Papermoon.
Die Grand Prix Kür am Samstag sollte das Highlight des Turniers
werden, fiel dann aber
fast den widrigen Wetterbedingungen zum Opfer. Wolkenbruchartige Regenfälle
setzten den
Turnierplatz vollständig unter Wasser.
Trotz der vielen Regenpfützen war der Platz noch zu bereiten, und
die Prüfung fand statt.
Martin, der die Kür aus Übungsgründen vor der Deutschen
Meisterschaft hier nochmals
reiten wollte, sagte seinen Auftritt jedoch kurzfristig ab. Er wollte
seinen Loesdau´s Loriot
so kurz vor diesem wichtigen Auftritt in Münster nicht noch verunsichern.
Die große Zuschau-
erschar ging vor dem Regen unter Dachvorsprüngen, Sonnen- und Regenschirmen
in Deckung
und harrte bis zur Siegerehrung aus. So konnte Rita Christ, die Kürspezialistin,
diese Prüfung
für sich entscheiden. Dabei hatte sie das Glück noch während
der trockenen Phase starten
zu dürfen. Der Sonntag brachte wieder sonniges Wetter. Die Anlage
des Würzburger Reit-
und Fahrsportvereins, unter alten Bäumen am Mainufer gelegen, konnte
ihren ganzen
Charme zur Geltung bringen. Mehrere hundert Zuschauer verfolgten den
finalen Grand Prix.
Auch die Kamerateams des bayerischen Fernsehens waren zugegen, um den
historischen
Moment des ersten Josef Neckermann Gedächtnisturniers einzufangen.
Als Anwärter auf den Sieg mußte Martin mit Loesdau´s
Loriot aufs Viereck. Die beiden
begannen etwas unkonzentriert. Vor allem Loesdau´s Loriot war
sehr abgelenkt, als hätte
sich eine Fliege auf seine Nase gesetzt. Im Lauf der Prüfung wurde
die Harmonie der beiden
wieder hergestellt, und Loesdau´s Loriot hatte einige Höhepunkte
in der Passage/Piaffe-Tour,
sowie im fliegenden Wechsel in der zweiten Hälfte der Prüfung.
Trotz der Startprobleme konnten Martin und Loesdau´s Loriot die
Punktzahl auf 1696 Punkte
schrauben. Beide konnten ihren 8ten Sieg in Folge in Inter II und Grand
Prix bzw. Grand Prix
Spezial-Prüfungen erringen. Udo Lange mit Royan wurde 2ter, vor
Rudolf Widmann auf
Midnight. Es gab eine eindrucksvolle Siegerehrung für Martin und
die Platzierten. Als Ehren-
preis erhielt er eine Silberschale, die einst Josef Neckermann selbst
gewonnen hatte,
gestiftet von seinen Erben. Neben diesen Hauptprüfungen ritt Martin
Schaudt noch seinen
Weltall VA in der mittleren Tour. Dort konnte er
bei jedem Start eine Platzierung erzielen.
"Alf" steigerte sich von Prüfung zu Prüfung und
erreichte in dem als Finale ausgeschriebenen
St.Georg den 2ten Platz, wobei manche ihn auch als Sieger gesehen haben.
<<Nach
oben>>
St.Georg
Aktion "Reitstunde beim Profi"
  
Neugierig
waren wir schon, wie das wohl ablaufen wird, wenn 3 uns nicht bekannte
Reiter mit ihren Pferden bei Martin aufkreuzen und Unterricht erhalten
sollen.
Es wurde ein ganz entspannter und kurzweiliger Nachmittag. Alle 3 Teilnehmer
waren Damen, offensichtlich benötigen die Herren der Schöpfung
weniger Rat,
oder sie trauen sich nicht. Alle hatten auch Freunde oder Betreuer mitgebracht
und
wie man auf den Bildern sieht auch die entsprechende Verpflegung. Die
Schafweide
auf der das Training statt fand wurde so auch zum Picknickplatz. Die
Redakteurin
vom St.Georg, für die dieser Nachmittag auch eine Premiere darstellte,
war von
der Atmosphäre und der Landschaft begeistert und hat gleich angekündigt,
daß
die Aktion im Herbst wiederholt werden soll.
In der neuesten Ausgabe des St.Georg (Heft 7/2001) ist ein ausführlicher
Bericht
auf Seite 10-14) enthalten, zu dem man den St.Georg und die Redakteurin
nur
gratulieren kann. Die glücklichen Gewinner und damit Nutznießer
der Reitstunde
waren Beate Eppler aus Konstanz, Sonya Mayer aus Weil der Stadt und
Laura Weiss aus Heilbronn.
<<Nach
oben>>
08.-10.06.2001
Waiblingen
Jetzt
ist es entschieden: Nach dem erneuten Erfolg am
Wochenende beim Grand Prix-Turnier in Waiblingen bei Stuttgart,
wird Martin mit seinem derzeitigen Erfolgspferd Loesdau´s Loriot
am 13-15.07.2001 bei der Deutschen Meisterschaft (DM) in Münster
an den Start gehen.
Es war eine schwere Entscheidung, denn zeitgleich mit der Deutschen
Meisterschaft findet die Baden-Württembergische Meisterschaft in
Schutterwald statt, für die Martin Favorit war.
Ich bin bisher so selten Baden-Württembergischer Meister
geworden,
weil ich entweder zu schlecht oder zu gut war! diese Äußerung
machte Martin auf dem
Turnier in Waiblingen während eines Pressegesprächs. Zur Erklärung:
Die Baden-
Württembergische Meisterschaft findet immer zeitgleich mit der
Deutschen Meisterschaft
statt. Wenn Martin kein Pferd für Grand Prix hat, wird er nicht
B-W-Meister und wenn er
ein Pferd für Grand Prix hat, geht er meistens zur Deutschen Meisterschaft
und wird
deshalb auch nicht B-W-Meister. Waiblingen war wie immer eine Reise
wert. Neben
dem sportlichen Erfolg, gab es wie immer etliches zu feiern. So feierte
Karen Tebar
ihr Goldenes Reitabzeichen in stilvollem Rahmen und Willi Schetter seinen
Sieg in
der S-Kür an der Sektbar natürlich nicht mit Sekt sondern
mit Champagner. Doch nun
zum Sport: Jeweils mit großem Vorsprung konnte Martin sowohl den
Grand Prix wie auch
den Grand Prix Spezial für sich entscheiden. Bei naßem Wetter
und zum Teil schwierigen Bodenverhältnissen konnte sich Loesdau´s
Loriot erneut steigern und erreichte erneut
Punkthöchstzahlen (Grand Prix 1763 Pkte=70,5% und Grand Prix Spezial
1550 Pkte=72,1%).
Zwangsläufig ließ er dabei die anderen Mitbewerber weit hinter
sich. So erreichte der
amtierende Baden-Württembergische Meister und Landestrainer Andreas
Grams mit
seinem Donnerschlag in beiden Prüfungen den 2ten Platz
mit 121bzw. 142 Punkten
Rückstand. Dritte im Grand Prix wurde die aus Westfalen angereiste
Heike Ingebrand
mit Traumtänzer und im Grand Prix die Kanadierin Leslie
Reid auf Largo. Myriam
Alber wurde im Grand Prix 10ten, im Grand Prix Spezial 5ten und erreichte
in der
Grand Prix Kür, in der Martin nicht angetreten war den sehr guten
3ten Platz. Auch in
den Rahmenprüfungen ging Martin an den Start. Mit Elvis VA startete
er in den Qualifika-
tionsprüfungen für das Bundeschampionat. In der Einlaufprüfung
erreichte er einen
guten 2ten Platz, in der eigentlichen Qualifikation reichte es aufgrund
der Tagesform
nur zum 5ten Platz, dabei war er nach Meinung vieler Zuschauer
etwas unterbewertet.
Frank Huber konnte sich auf Rossini Grande mit einem 2ten
Platz in der Qualifikation
und der Wertnote 8,3 für das Bundeschampionat qualifizieren. Sandra
Baur und
Sonja Agster die die Scholz-Cup Tour geritten sind konnten sich in dem
schweren Feld
nicht richtig in Szene setzen. Sandra erreicht noch die Qualifikationsprüfung,
aber
ohne Punkte für die Schleyerhalle zu sammeln. Auf dem südbadischen
Turnier bei
Bad Säckingen erzielten 2 Schülerinnen von Martin gute Ergebnisse.
So gewann
Janine Kruszynski mit Moneymaker 2 S-Prüfungen und Andrea Schöler
mit ESGE-Dominus
konnte eine S-Prüfung für sich entscheiden.
<<Nach
oben>>
02.-04.06.2001
Aulendorf (Pfingsten)
Weltall
VA erringt seinen ersten S-Sieg
Nach Aulendorf aufs Turnier zu
fahren ist immer ein bißchen
wie Wochenend-Urlaub. Das Wetter war unsere größte Sorge,
weil wir in Aulendorf auch schon ganz schön naß geworden sind.
Der Regen hielt sich in Grenzen, dafür war es nach den schönen
Tagen vor Pfingsten extrem kalt.
Nun zum Sport:
Mit einer großen Mannschaft (12 Pferde und 7 Reiter)
ist der Stall Schaudt in Aulendorf angetreten. Und alle konnten
mindestens eine Plazierung mit nach Hause nehmen. Martin war
mit Weltall VA und Elvis VA vor Ort. Weltall startete in der Nachwuchs-
Tour mit einem 4ten Platz in einer M/A-Prüfung. In der Finalprüfung
erzielte Weltall VA dann in Anwesenheit seines Mitbesitzers Berthold Maute
seinen ersten S-Sieg. Nach den Erfolgen auf den ersten Turnieren
war dies eine logische Folge. Weltall VA wird weiterhin von Martin kontinuierlich
aufgebaut und sein Potential läßt noch einiges hoffen. Elvis
VA wurde nur in der
Dressurpferde L eingesetzt, die er mit der Wertnote 8,4 gewinnen konnte.
Andrea Schöler wurde hier mit ihrer erst 4jährigen Stute Whisper
5te und
Isabelle Sundag mit Highländer 6te. Auch die anderen Schülerinnen
von Martin
waren sehr erfolgreich. So erreichte Carmen Klaus jeweils einen 4ten Platz
in
einer Dressurprüfung Klasse L mit Datronic und in einer Dressurprüfung
Klasse M
mit What´s Up. Janine Kruszynski gewann mit Moneymaker eine M-Prüfung
und
mit Lollipop eine L-Prüfung sowie einen 5ten Platz mit Lollipop in
einer M-Prüfung.
In der großen Tour ritten mehrere Schülerinnen von Martin.
Sonja Agster war mit
Valentin in 3 Prüfung plaziert: Inter I 7ter, S-Prüfung 5ter
und S-Kür 3ter. Sandra Baur
begann stark mit einem 3ten Platz im St.Georg, konnte sich dann aber nicht
mehr
plazieren. Isabelle Sundag war bei allen Starts plaziert (Inter I 4ter,
St.Georg 5ter,
S-Prüfung 4ter) und die S-Kür konnte sie sogar gewinnen. Andrea
Schöler errang
einen guten 6ten Platz mit Cato in der S-Kür. Myriam Alber wurde
in der Inter I 7te
und im St.Georg 4te. Andrea Schöler gewann mit großem Abstand
die Reitpferde-
prüfung mit Whisper und der Wertnote 8,3, nach ihrem Sieg mit Elvis
Va im letzten
Jahr der 2te Sieg in Folge.
Alles in Allem ein gelungenes Wochenende, nicht zuletzt deshalb, weil
der Veranstalter
sich große Mühe gegeben hat dieses Turnier zu einem Dressurfest
werden zu lassen.
Sobald das Wetter es zuließ, waren auch viele Zuschauer vertreten.
Martin war auf
der Titelseite des Programmhefts abgebildet und seine sportliche Karriere
war auf
2 Textseiten ausführlich aufgeführt.
<<Nach
oben>>
19.-20.05.2001 Ludwigsburg
Mit
Loesdau´s Loriot gewinnt der Onstmettinger
erstmals einen Grand Prix Spezial in Ludwigsburg/
Stuttgart beim Schloß Monrepos fanden zum 6ten mal
die Ludwigsburger Dressurtage statt. Auch dieses Mal
waren Dressurreiter aus ganz Deutschland angereist,
um sich vor dem Lustschloß der württembergischen Könige
zu messen. Martin Schaudt konnte sich als erfolgreichster
Reiter des Turniers feiern lassen. Mit seinem 10jährigen
Hannoveraner Wallach Loesdau´s Loriot gewann er sowohl
den Grand Prix, als auch den Grand Prix Spezial, die beiden
höchst dotierten Prüfungen des Turniers.
Martin Schaudt war mit 2 Pferden angereist,
wobei
Loesdau´s Loriot nur im Grand Prix eingesetzt wurde
und Weltall VA ein 7jähriger Hannoveraner Wallach in 1 M/A und
2 S-Prüfungen ging.
Weltall VA war in beiden S-Prüfungen erfolgreich und konnte einmal
3ter und einmal
2ter werden. Vor allem sein 2ter Platz in der Qualifikation zum Burgpokal,
einem in
ganz Deutschland ausgerittenen Cup mit Finale in Frankfurt für
7-9 jährige Pferde ist
nicht hoch genug zu bewerten. Vor allem zeigte Weltall VA dabei eine
ansprechende
Leistung gegen meist ältere Pferde, was für nächstes
Jahr auch in diesem Wettbewerb
zu hoffen gibt. Schon im Grand Prix zeigte Martin Schaudt mit Loesdau´s
Loriot eine
ansprechende Leistung, was mit dem ersten Platz belohnt wurde.
Mit im Feld waren 2 Schülerinnen von Martin Schaudt. Myriam Alber
mit Westerwald konnte
sich in dem starken Feld gut behaupten. Andrea Schöler mit ESGE-Dominus
schlug sich
achtbar, aber leider verfehlte sie die Qualifikationshürde für
den Grand Prix Spezial knapp.
Im abschließenden Grand Prix Spezial der 12 besten Grand Prix
Reiter legte Martin Schaudt
eine sehenswerte Prüfung hin. Mit 70,5% der möglichen Punkte
gewann er nahezu überlegen
vor Alexandra Simons-de Ridder auf Calambo (69,3%), die auf der Olympiade
in Sydney mit
ihrem Chacomo Gold für Deutschland erritten hatte. Myriam Alber
konnte sich mit Westerwald
im vorderen Mittelfeld plazieren.
In Ludwigsburg wurde auch die erste Qualifikation zum Scholz Cup ausgetragen,
dessen
Finale mit dem Titel Landeschampion in der Schleyerhalle ausgetragen
wird. Diesen Titel
konnte Martin Schaudt im letzten Jahr mit Loesdau´s Loriot gewinnen,
ist aber aufgrund
seiner Erfolge im Grand Prix Bereich mit diesem Pferd nicht mehr startberechtigt.
Dafür
versuchten 3 Schülerinnen Punkte zu sammeln. Am erfolgreichsten
schnitt dabei Sandra Baur
mit ihrem LeHavre ab. Ihr 6ter Platz brachte ihr 10 Punkte ein. Damit
hat sie eine gute
Ausgangsposition für einen Start in der Schleyerhalle, in der nur
die 10 besten der
Qualifikationstour startberechtigt sind. Sonya Agster war nicht so erfolgreich,
konnte sich
zwar noch für die Qualifikationsprüfung qualifizieren, verfehlte
die Ränge die Punkte gaben,
dann aber ganz knapp. Isabelle Sundag erreicht diese Punkteränge
zwar, um Aussicht auf eine
Startqualifikation in der Schleyerhalle zu haben, muß Sie auf
höhere Plazierungen in den
anderen Qualifikationen hoffen. Um in der Schleyerhalle antreten zu
können, benötigt man
ca. 20 Punkte aus 3 Qualifikationen.
<<Nach
oben>>
05.-06.05.2001 Ergebnisse Stockfelderhof
Wie alle Jahre wurden wir auf dem Stockfelderhof
sehr freundlich empfangen.
Auch dieses Jahr waren wieder jede Menge Saeco Kaffeemaschinen zu gewinnen
und das Team vom Zollersteighof schaffte es auch 3 Stück mit nach
Onstmettingen
zu nehmen.
Martin war mit Weltall VA, Elvis VA und Escobar angereist.Weltall konnte
sich in allen
Prüfungen plazieren und steigerte sich während des Wochenendes
von Prüfung zu
Prüfung. Im abschließenden St.Georg lieferte er seine beste
Leistung ab, die allerdings
bei den Richtern offensichtlich nicht bemerkt wurde und so wurde er
unter Wert
geschlagen. Elvis VA beherrschte die beiden Dressurpferdeprüfungen
Klasse A und L
indem er beide gewann. Escobar ein 4jähriger Halbbruder von Elvis
VA konnte einen
3ten Platz bei der Reitpferdeeignung erzielen.
Janine Kruscinzki gewann mit ihrem Lollipop die Dressurprüfung
Klasse L und plazierte
sich mit Don Dinero in der Dressurpferdeprüfung Klasse A in der
Sonja Agster mit ihrem
Celentano ebenfalls plaziert war.
<<Nach
oben>>
27.-29.04.2001 München-Riem (Halle)
Martin Schaudt gewinnt Grand Prix in München
Nach langer Durststrecke wieder ein herausragender
Erfolg
für den Onstmettinger Loesdau´s Loriot heißt das Pferd
das
momentan das Erbe von ESGE-Durgo anzutreten scheint.
Letztes Jahr konnte Martin mit ihm Landeschampion in
der Schleyerhallewerden, mußte aber dabei den Großen
beim Grand Prix noch zuschauen. Jetzt ist Loesdau´s Loriot
selber dabei. Schon vor einem Wochenende in Heilbronn
trat Martin Schaudt mit Loesdau´s Loriot gegen starke
Konkurrenz im Grand Prix an. Dabei wurde er 3ter in der
Grand Prix Kür hinter Rita Christ aus Ulm mit Fox on the Run
und Alexandra Simons-de Ridder aus Aachen, Olympiateil-
nehmerin in Sydney auf Calambo. Im Kurz-Grand Prix reichte
es dann zum 2ten Platz hinter Rita Christ.
Nun in München die Steigerung. In seinem 2ten Grand Prix konnte
Martin Schaudt
mit Loesdau´s Loriot seinen ersten Grand Prix Sieg mit diesem
Pferd gewinnen.
Zweite wurde die Östereicherin Andrea John auf Hermes vor der Irin
Anna Mehrfeld
Steffen auf Darius. Sowohl die Richter als auch die Zuschauer und nicht
zuletzt die
Mitbewerber konnte der kleine Hannoveraner Wallach überzeugen,
obwohl auch dieses
mal die Vorführung noch nicht ohne Fehler war. Loesdau´s
Loriot hat offensichtlich
Spaß an seiner Arbeit und so kommen aus Übereifer noch der
eine oder andere
Fehler vor. Auch wenn er kein "Hingucker" ist, so nennt man
Pferde die sehr auffallend
sind, hat Loesdau´s Loriot nahezu keine Schwächen und ist
sowohl in den Verstär-
kungen und in den Versammlungen ein wahrer Künstler. Und was noch
vor Kurzem
niemand zu hoffen wagte, er erweist sich nahezu als Meister in der Piaffe
und
Passage, den Kernlektionen der Grand Prix Reiterei.
Nach diesen beiden Auftritten auf Hallenturnieren wird Martin Schaudt
Loesdau´s
Loriot erstmals in Ludwigsburg am 19./20.05.2001 auf einem Freilandturnier
in
einem Grand Prix starten. Danach wird man sehen wohin der Weg der Beiden
noch führen wird.
Auch zwei Schülerinnen von Martin waren bei Ihren ersten Auftritten
auf der Grand Prix
Ebene recht erfolgreich. Andrea Schöler mit ESGE-Dominus und Isabelle
Sundag mit
Fabulus konnten zwar keine Plazierungen in Heilbronn einheimsen machten
aber im
Konzert der Großen erfahrenen Grand Prix Reiter eine gute Figur.
Das Nachwuchspferd
von Martin Weltall VA erst 7 Jahre alt sammelt zur Zeit reichlich Erfahrung.
Bei seinem
ersten Start im S-Bereich (S=schwer, was dem höchsten nationalen
Bereich entspricht)
konnte er in Lindau-Taubenberg schon einen 2ten Platz in einer St.Georg-Prüfung
erzielen. Diesen Erfolg wiederholte er in Heilbronn gegen stärkste
Konkurenz. In
München war nicht unbedingt sein Tag und trotzdem sprang ein guter
6ter Platz im
St.Georg heraus. Während Martin Schaudt in München den Grand
Prix gewann, waren
seine Schülerinnen auf dem Turnier in Ulm/Neu Ulm den Ludwigsfelder
Turniertagen
erfolgreich. Dabei konnte Sonja Agster mit ihrem Valentin ihre erst
Plazierung in einer
Intermediaire I erreichen.
Nach einem 5ten Rang in der ersten Qualifikation einer S-Prüfung
am Freitag,
kurzfristigen Problemen in der zweiten Qualifikation, wurde sie in einem
starken
Feld 7ten in der abschließenden Inter I. Myriam Alber schon erfahrener
und
prüfungssicherer konnte die erste Qualifikation gewinnen, wurde
in der zweiten
Qualifikation 5te und konnte mit ihrem Prince Charming einen sehr guten
zweiten
Platz in der Finalprüfung Inter I erreiten.
<<Nach
oben>>
20.-22.04.2001 Heilbronn (Halle)
Ein Einstand nach Maß! 2ter in der Inter
II, 3ter in der GP Kür und 2ter im
abschließenden Kurz Grand Prix, nur geschlagen von Rita Christ
bzw. Alexandra
Simons-de Ridder. Das ganze Team hat sich gefreut wie über einen
Sieg.
Erfreulich ist, daß Loesdau´s Loriot offensichtlich Spaß
an Piaffe und Passage
hat und daß die Richter seine Qualitäten auch erkennen.
Etwas im Schatten dieses Erfolgs war der erneut solide und gute Auftritt
von
Weltall VA mit einem 4ten Paltz in der M/A und einem 2ten Platz im St.Georg,
seinem schon zweiten 2ten Platz in einer solchen Prüfung. Über
kurz oder lang
wird auch Weltall seine erste S-Prüfung gewinnen.
Erstaunlich war das sichere Auftreten auf der Gand Prix Bühne zweier
Schülerinnen von Martin. Andrea Schöler und Isabelle Sundag
zum ersten Mal
dabei und das gar nicht mal so schlecht.
<<Nach
oben>>
16.-18.03.2001 Lindau-Taubenberg
Toller Start in die Turniersaison! Gehofft haben
wir es insgeheim, wissen
konnten wir es nicht. Mit einem Sieg, einem 2ten, 4ten und 5ten Platz
konnte
Martin mit Weltall VA und Elvis VA einen furiosen Start hinlegen. Am
Freitag
gewann Martin mit Weltall VA gegen stärkste Konkurrenz (Ulla Salzgeber
mit Gachino) eine Dressurprüfung Klasse M/A und lies einen 2ten
und 4ten Platz
in den ersten beiden S-Prüfungen des erst 7jährigen Weltall
VA folgen.
Elvis VA, gerade 5jährig, konnte in einer Dressurpferdeprüfung
Klasse L einen
5ten Platz erreichen, gegen z.T. ältere Konkurrenten. Das bestätigt
die
bisherige Arbeit und läßt auf Weiteres hoffen.
<<Nach
oben>>
17.-18.03.2001 Lehrgang der PSK Zollern-Alb mit Lone Jörgensen
12 Reiter der PSK Zollern-Alb, darunter die Gewinner
des Zollern-Alb-Cup hatten
die Gelegenheit mit einer Olympiateilnehmerin zu trainieren. Lone Jörgensen
mit ihrem FBW Kennedy Olympiateilnehmerin in Sydney und derzeitige 6te
der
Weltrangliste hat sich auf Vermittlung von Martin bereit erklärt
einen Lehrgang
in Balingen abzuhalten. Dies war um so erfreulicher, als Lone Jörgensen
normalerweise keine Lehrgänge gibt. Alle Teilnehmer waren rundherum
begeistert.
Lone die sehr einfühlsam auf jeden Reiter einging, hat sehr schnell
die einzelnen
Probleme von Reiter und Pferd erkannt und konnte wertvolle Typs an die
Teilnehmer geben.
<<Nach
oben>>
01.-07.03.2001 Wellington, Florida, USA
Zusammen mit Peter Wetzel und Wolfgang Leiss
besuchte Martin die Turnierserie,
die alljährlich von Dez.-April in Wellington, Florida stattfindet.
An diesem Wochenende
fand auf der "White Fence Farm" in Wellington ein Turnier
der Weltcup-Serie statt.
Es war interessant ein Dressurturnier auf amerikanischem Boden zu beobachten.
Auf mehreren Turnierplätzen finden parallel Prüfungen statt,
in einer großzügigen
Parklandschaft unter Sonne und unter Palmen. Nebenher, wie könnte
es anders
sein, gab Martin auch noch etwas Unterricht. Martin und seine Begleitung
wurde
herzlich aufgenommen und es ergaben sich einige neue Kontakte.
<<Nach
oben>>
19.02.2001 VOX Auf VOX
in der Süddeutschen TV, die sich schon des
öfteren mit Pferdethemen beschäftigt
haben, wurde heute ein Beitrag ausgestrahlt über Uwe Heckmann.
In diesem Beitrag
kommt auch Martin vor, wie er zusammen mit Wolfgang Leiss eine Auktion
in Vechta
besucht. Wer die Sendung verpasst hat und trotzdem den Beitrag sehen
möchte,
kann eine Kopie gegen einen geringen Unkostenbeitrag bei Wolfgang Leiss
(siehe Kontakt) anfordern.
<<Nach
oben>>
27.01.2001 Winterauktion Verden
2 Pferde konnte Martin für seinen Stall
auf der Winterauktion ersteigern und so wie
es aussieht, sind es 2 neue Hoffnungsträger. Escobar ein Halbbruder
zu Elvis VA aus
der Mutter von Wold Cup und Celentano ein hochelegantes Dressurtalent.
01.01.2001 Sylvesterparty
Weil seine Angestellten über die Feiertage
frei haben und beim Zollersteighof und am
Zellerhorn gerne und viel geschossen wird, blieb Martin nichts anderes
übrig, als bei
sich die Party steigen zu lassen, denn seine Pferde will er in dieser
Nacht nicht
unbeaufsichtigt lassen. Nach gutem Essen und aufheiternden Gesellschaftsspielen
wurde heftig ins neue Jahr getanzt.
<<Nach
oben>>
|